Storz & Bickel Venty im Test: der Vaporizer mit dem regelbaren Luftstrom
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Venty Erfahrungen: warum der Luftstrom so viel verändert
Unser Eindruck aus der Praxis: Den Venty muss man einmal benutzt haben, um zu verstehen, was regelbarer Luftstrom bedeutet. Weit offen zieht er fast so leicht wie ein Tischgerät, fast geschlossen wird der Dampf dicht und intensiv. Dazu kommt das Tempo: Nach rund 20 Sekunden ist er bereit, und der Durchflussmesser sorgt dafür, dass er auch bei schnellen Zügen nicht einbricht. Man merkt bei jedem Zug, dass hier mit sehr viel Leistung gearbeitet wird – allerdings auch beim Gewicht in der Tasche.
Kurzfazit: Für wen lohnt sich der Storz & Bickel Venty?
- +Stufenlos regelbarer Luftstrom bis 20 l/min – weltweit erstmals bei einem Vaporizer
- +Rund 20 Sekunden Aufheizzeit, der schnellste Storz & Bickel bisher
- +Durchflussmesser passt die Heizung an dein Zugtempo an
- +40–210 °C gradgenau, Booster und Superbooster mit je +15 °C
- +Rund 10 Sessions pro Ladung, USB-C Supercharge: ca. 80 % in 40 Minuten
- +Doppelwandiges Gehäuse, zertifiziert nach UL 8139 und IEC 60335-1
- –Mit 252 g und 15,7 cm das größte und schwerste mobile S&B-Gerät
- –Volles Ladetempo nur mit 15-V/3-A-Netzteil wie dem Supercharger
- –Premium-Preis – lohnt sich vor allem für Vielnutzer
- –Akkus fest verbaut
Der Venty im Alltag: unsere Praxis-Erfahrungen
Der Venty ist das Gerät, das am meisten von der eigenen Einstellung lebt. Wie man ihn im Alltag am besten nutzt, zeigen wir hier.
So läuft eine typische Session
Drei Situationen aus dem Alltag
- Jacke, Tasche oder Rucksack – für die Hosentasche ist er zu groß
- Rund 10 Sessions pro Ladung
- Dosierkapseln vorbereiten
- Weit offener Luftstrom für lange, lockere Züge
- Supercharger am Schreibtisch
- Weit geöffnet fast wie am Tischgerät
- In rund 20 Sekunden bereit
- Kurze Sessions mit niedrigerem Luftstrom
- Display zeigt Temperatur und Akku
Was uns im Alltag auffällt
- Den eigenen Sweet Spot beim Luftstrom findet man nach ein paar Sessions – es lohnt sich, bewusst alle Bereiche auszuprobieren.
- Hoher Luftstrom und hohe Temperatur kosten spürbar mehr Akku als zurückhaltende Einstellungen.
- Das Supercharge-Tempo gibt es nur mit einem passenden 15-V/3-A-Netzteil.
- Wer von Mighty+ oder Crafty+ kommt, wundert sich zuerst, wie leicht der Zug weit geöffnet ist.
Typische Anfängerfehler – und wie du sie vermeidest
- Den Luftstrom nie verstellen und so das wichtigste Feature verschenken.
- Direkt mit maximaler Temperatur starten.
- Mit einem schwachen Handy-Netzteil laden und sich über die Ladezeit wundern.
- Die Kühleinheit selten reinigen – bei so viel Luftstrom setzt sie sich schneller zu, als man denkt.
Das Herzstück: stufenlos regelbarer Luftstrom
Das kleine Einstellrad am Venty ist die eigentliche Neuheit. Damit regelst du den Luftstrom stufenlos – laut Storz & Bickel als weltweit erster Vaporizer mit dieser Funktion. Drei Kerben dienen als Orientierung: eine Kerbe für niedrigen, zwei für mittleren und drei für hohen Luftstrom mit den vollen 20 Litern pro Minute. Dazwischen findest du deinen persönlichen Sweet Spot.

Warum das wichtig ist: Der Zugwiderstand entscheidet stärker über das Gefühl beim Dampfen, als die meisten denken. Weit offen fühlt sich der Venty luftig und leicht an, fast geschlossen dicht und intensiv. Bei anderen Geräten musst du nehmen, was der Hersteller vorgibt – hier stellst du es selbst ein. Zum Vergleich: Mighty+, Crafty+ und VEAZY liefern jeweils bis zu 10 l/min.
Heizung, Durchflussmesser und Kühlung
Die überarbeitete, patentierte Mini-Heizung kombiniert Konvektion und Konduktion und arbeitet deutlich effizienter als frühere Generationen. Ergebnis ist die Aufheizzeit von rund 20 Sekunden. Damit so viel Luft überhaupt erhitzt werden kann, liefern zwei fest verbaute 18650-Akkus bis zu 130 Watt bei 16 Ampere – der Grund, warum der Venty auch bei weit geöffnetem Luftstrom nicht einbricht.
Der Durchflussmesser denkt mit
Ein unsichtbares, aber spürbares Detail: Ein Durchflussmesser misst den Unterdruck beim Einatmen und passt die Heizung dynamisch an deine Zuggeschwindigkeit an. Ob du langsam und lang oder kurz und kräftig ziehst – der Venty regelt nach. Damit entfällt das typische Problem, dass ein zu schneller Zug die Heizung überfordert.
Kühlung auf zwei Ebenen
Viel heiße Luft verlangt nach guter Kühlung. Ein doppelwandiges Gehäuse hält die Kühleinheit trotz hoher Leistung angenehm kühl, und der lange Dampfweg kühlt zusätzlich. Die Materialien sind lebensmittelecht und hitzebeständig, an den entscheidenden Stellen setzt S&B auf medizinisches PEEK. Mehr zu den Heizarten erklären wir im Wissensartikel Konvektion, Konduktion und Hybrid.
- Heizsystem: patentierte Mini-Heizung mit Konvektion und Konduktion · Aufheizzeit: ca. 20 Sek
- Temperatur: 40–210 °C gradgenau, Booster und Superbooster mit je +15 °C
- Luftstrom: stufenlos über Einstellrad, bis 20 l/min, Durchflussmesser
- Füllkammer: 1,4 cm³ mit harter Keramikbeschichtung
- Akku: 2 × 18650, max. 130 W, ca. 10 Sessions pro Ladung
- Laden: USB-C Supercharge, ca. 80 % in 40 Minuten (mit 15 V / 3 A)
- Maße & Gewicht: 4,7 × 15,7 × 3,7 cm, 252 g
- Zertifizierung & Garantie: UL 8139, IEC 60335-1 · 2 Jahre, mit Registrierung 3 Jahre
Bedienung, Booster und S&B Web App
Bedient wird der Venty über ein LC-Display und Tasten direkt am Gerät. Die Temperatur stellst du gradgenau zwischen 40 und 210 °C ein. Per Doppelklick aktivierst du den Booster, ein weiterer Doppelklick schaltet den Superbooster zu – jeweils +15 °C. Das ist praktisch gegen Ende einer Füllung, ohne die Grundeinstellung zu verändern.

Per Bluetooth verbindest du den Venty mit der S&B Web App. Dort stellst du die Temperatur ein, aktivierst den ECO-Lademodus zur Schonung der Akkus, siehst Gerätedaten ein und spielst Software-Updates auf. Nötig ist die App nicht – der Venty funktioniert am Gerät vollständig.
Akku, Laden und Handling
Eine volle Ladung reicht im Schnitt für rund 10 Sessions – mehr als bei jedem anderen tragbaren S&B-Gerät. Wie weit du kommst, hängt von Temperatur, Luftstrom und Session-Länge ab: Hohe Temperaturen und weit geöffneter Luftstrom kosten mehr Energie.
Geladen wird per USB-C. Mit einem Netzteil, das 15 V bei 3 A liefert, greift die Supercharge-Funktion: rund 80 % in etwa 40 Minuten. An einem schwächeren Ladegerät lädt der Venty trotzdem, nur langsamer – das Display weist dich darauf hin.
Beim Format solltest du wissen: Mit 252 g und 15,7 cm Höhe ist der Venty das größte mobile Gerät von Storz & Bickel. Er passt in Jacke oder Tasche, für die Hosentasche ist der VEAZY die bessere Wahl.

Venty vs Mighty+ und VEAZY
| Venty | Mighty+ | VEAZY | |
|---|---|---|---|
| Aufheizzeit | ca. 20 Sek | ca. 60 Sek | ca. 40 Sek |
| Luftstrom | bis 20 l/min, regelbar | bis 10 l/min | 10 l/min |
| Temperatur | 40–210 °C | 40–210 °C | 40–210 °C |
| Besonderheit | Durchflussmesser, Web App | Pass-Through am Netz, Display | kleinstes S&B-Gerät |
| Gewicht | 252 g | 242 g | 134 g |
Venty oder Mighty+? Der Venty heizt schneller, liefert doppelt so viel Luftstrom und hat die App-Anbindung. Der Mighty+ punktet mit Pass-Through-Netzbetrieb und einem niedrigeren Preis – stark, wenn das Gerät meist zu Hause steht. Den ausführlichen Mighty+ Test findest du hier.
Venty oder VEAZY? Der VEAZY wiegt fast nur die Hälfte und ist ideal für kurze Solo-Sessions in der Jackentasche. Der Venty verdoppelt den Luftstrom und halbiert die Aufheizzeit. Mehr zum VEAZY liest du in unserem VEAZY-Beitrag, alle Direktvergleiche im Storz & Bickel Guide.
Reinigung und Pflege
Ein Tipp aus der Praxis: Eine zweite Kühleinheit im Wechsel spart Wartezeit – eine ist in Reinigung, die andere im Gerät.
Venty Zubehör: was sich lohnt
- Venty Kühleinheiten (3 Stück): das Teil, das am meisten über den Geschmack entscheidet. Im Wechsel genutzt, musst du nie aufs Trocknen warten.
- Venty Siebe Set: die wichtigsten Verschleißteile, wenn der Zug enger wird.
- Venty Verschleißteile Set: Siebe und Dichtungen in einem Paket – die einfachste Art, das Gerät aufzufrischen.
- Venty Dichtring Set: gegen Nebenluft, wenn die Ringe porös werden.
- Venty Case: schützt das Gerät unterwegs.
Lieferumfang des Venty

- 1 × Venty Vaporizer
- 1 × USB-C-Kabel (Typ C zu Typ C)
- 2 × Normalsieb klein, 3 × Grobsieb klein, 2 × Kühleinheitsieb
- 2 × O-Ring Ø 9 × 1,5 mm
- 1 × Füllkammerwerkzeug, 1 × Reinigungspinsel
- 1 × Kurzgebrauchsanweisung
Für wen ist der Storz & Bickel Venty gemacht?
- dir Zugkomfort und ein freies Zuggefühl am wichtigsten sind
- du dein Gerät oft und spontan nutzt
- du gern mit Luftstrom und Temperatur experimentierst
- du viele Sessions pro Ladung willst
- du ein Gerät suchst, das du lange behältst
- du das kleinste Format suchst – dann ist der VEAZY besser
- dein Gerät meist am Netz hängt – dann lohnt der Mighty+ mit Pass-Through
- du überwiegend zu Hause in der Runde dampfst – dann ist ein Volcano Hybrid passender
Häufige Fragen zum Storz & Bickel Venty
Ist der Venty Konvektion oder Konduktion?
Beides: Die patentierte Mini-Heizung kombiniert Konvektion und Konduktion. Dazu passt der Durchflussmesser die Heizleistung dynamisch an deinen Zug an.
Wie stelle ich den Luftstrom beim Venty ein?
Über das Einstellrad am Gerät, stufenlos. Eine Kerbe steht für niedrigen, zwei für mittleren und drei für hohen Luftstrom mit 20 l/min. Jede Position dazwischen ist möglich.
Wofür sind Booster und Superbooster gedacht?
Beide legen per Doppelklick +15 °C auf die eingestellte Temperatur. Das lohnt sich gegen Ende einer Füllung, ohne die Grundeinstellung dauerhaft zu ändern.
Brauche ich die Web App?
Nein. Temperatur, Booster und Luftstrom regelst du direkt am Gerät. Die App brauchst du für den ECO-Lademodus, Gerätedaten und Software-Updates.
Warum lädt mein Venty langsamer als angegeben?
Die rund 80 % in 40 Minuten erreichst du nur mit einem Netzteil, das 15 V bei 3 A liefert, etwa dem Supercharger. An schwächeren Ladegeräten lädt er langsamer.
Wie viele Sessions schaffe ich pro Ladung?
Im Schnitt rund 10. Hohe Temperaturen und weit geöffneter Luftstrom kosten mehr Energie.
Welche Garantie hat der Venty?
2 Jahre, mit Registrierung bei Storz & Bickel 3 Jahre. Die Registrierung lohnt sich direkt nach dem Auspacken.